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  • Chris Zurlinden

Einige Tipps zur entspannten Honigernte

Aktualisiert: 16. Mai

Die Honigernte ist ein grosser Eingriff und wird bei einer guten Organisation ruhiger ablaufen.


Beim Ernten wird darauf geachtet, dass der Honig verdeckelt ist oder nicht mehr tropft.

Bei der Schlagprobe darf kein Honig runterspritzen.


Vorbereitung - am Tag zuvor


Am Abend vorher bringe ich die Bienenfluchten an. Diese sehen so aus. Die Bienen gehen nach unten und können nicht mehr hoch.


Los geht's - Tag der Ernte


Am nächsten Morgen hat es beinahe keine Bienen mehr im unteren Bereich.

Die restlichen Bienen blase ich mit einem Akku Laubbläser der Migros raus.

Zum Ernten lege ich ein Wandergitter verkehrt herum auf meinen Bock und platziere die erste bienenfreie Zarge auf dieses Gitter welches sofort mit dem 2. Gitter abgedeckt wird.

Anschliessend nehme ich die nächste Zarge und so weiter, bis 4 Zargen aufeinander sind.

Diese werden dann mit einem Spannset festgezogen und nach Hause transportiert.


Natürlich können auch einzelne verdeckelte Zargen geerntet werden. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Bienen nicht mehrmals mit dem Besen abgewischt werden. Eine Leerzarge mitnehmen, damit die restlichen Waben zurückgelassen werden können.

Die Zarge mit den zu erntenden Waben abnehmen, auf einen Bock stellen. Einzelne Waben entfernen und die darauf sitzenden Bienen zurück in den Stock wischen.

Futter - nicht alles ernten


Es ist dringend darauf zu achten, dass die Bienen immer min. 5 kg Futter als Reserve haben. Daher soll nicht alles geerntet werden, falls die Bienen nicht alles brauchen, wird der restliche Honig im Sommer geerntet.


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